#nowreading Jonathan Safran Foer: Tiere essen

Category: Fantasy

Terry Pratchett: Helle Barden

Posted on März 2nd, by Frau Erdnussbutter in Englische Literatur, Fantasy, Rezension. 5 comments

Ein echter Fantasy-Science-Fiction-man-kann-es-nicht-in-Worte-fassen-Leckerbissen. Mehr davon!

Oh, ich möchte eine Ode schreiben. An den Fantasybarden Terry Pratchett, in dessen Welt ich endlich erfolgreich eingetaucht bin. Was mir schon seit Jahren (wenn nicht schon Jahrzehnten prophezeit wurde), ist nun endlich eingetreten: Ich kann nicht aufhören, die Scheibenwelt weiter lesend zu erforschen.

Von einem, wie er sich selbst nennt, “Terry-Pratchett-Evangelisten” wurden mir zwei Bände für den Einstieg ans Herz gelegt: Helle Barden und die Nachtwächter.

Wie jeder Pratchettfreund weiß (entschuldigt, ich bin ja ganz neu in eurer Mitte), spinnt sich die Geschichte der Scheibenwelt und Ankh-Morpork immer um unterschiedliche Hauptfiguren. Mal sind es die Zauberer, die Hexen, der Tod selbst, der aufspielt, oder eben, wie in diesem Fall, die Stadtwache. Den Wächtern voran steht Samuel Mumm, der sich zusammen mit der furios-kuriosen Geschichte Ankh-Morporks von der untersten Gesellschaftsschicht bis ganz nach oben entwickelt.

In Helle Barden steht Mumm schon kurz vor der ehrenvollen Entlassung aus der Stadtwache, man begegnet ihm schon recht weit oben in der Karriereleiter aus dem Geschlämme der Unstadt heraus (Anm.d.Eva: Ich bin schon heiß gespannt darauf, weiter in seiner dunklen Vergangenheit zu graben…).

Doch bevor er schweren Herzens seine Dienstmarke abtritt, überstürzen sich die Geschehnisse in Ankh-Morpork. Es geschehen echte Morde. Was wenig verwunderlich klingen … Read More »


Michael Stackpole: Das verlorene Land

Posted on Februar 16th, by Frau Erdnussbutter in Amerikanische Literatur, Fantasy, Rezension. No Comments

Ein langsamer Auftakt, eine ewige Ouvertüre in der weiten Fantasywelt. Für echte Fans bestimmt ein Genuss, für alle anderen ein Versuch.

Diese Rezension fällt mir nicht leicht. Stackpole wurde mir von einem bekennenden Fantasyfreund ans Herz gelegt und ich hatte dementsprechend große Erwartungen. Doch leider, und das muss ich vorweg nehmen, hat mich die halbe Trilogie nicht gefesselt.
Warum halb? Die Saga um das verlorene Land erstreckt sich über drei Bücher. Andere Rezensionen dichteten dem erzählerisch langgezogenen ersten Band einen fulminanten Cliffhanger an - und dem war auch so. Danach sollte sich die Trilogie so richtig entfalten und an Fahrt gewinnen. Euphorisch habe ich mir dann auch die beiden Folgebände zugelegt.

Doch erst nach ein paar gequälten hundert Seiten merkte ich, dass nicht eine plötzlich auftretenden Leseunlust an meinem abbremsenden Lesetempo schuld war, sondern schlichtweg der Inhalt, der mich nicht zu packen vermochte.

Schweren Herzens habe ich mich dann aus dem zweiten Teil verabschiedet (ich komme mir dabei immer wie ein absoluter Verräter vor) und beschlossen, in andere Buchstabenwelten einzutauchen. Hat übrigens wunderbar funktioniert, also nichts mit Lesefrust.

Seltsam ist diesmal, dass ich das Buch so einfach nicht verteufeln kann. Die Sprache schwebt zwischen solide bis schön, was man ja den meisten Fantasywerken eben nicht zuschreiben kann. Auch … Read More »


George R.R. Martin: Ein Tanz mit Drachen (10)

Posted on Oktober 11th, by Frau Erdnussbutter in Englische Literatur, Fantasy, Game of Thrones, Lieblingsstücke, Rezension. No Comments

Endlich wieder ein Feuerwerk in dem Epos um Intrigen und Loyalität, Kampf und Frieden. Selbst an der italienischen Riviera wähnt man sich plötzlich in eiskalten Gefilden.

Viele haben die Rechtschreibung der fix gemachten Übersetzung bemängelt, ich glaube, es sind sogar ein paar ordentliche Shit Storms darum entstanden. Das ist wiederum etwas, das mir nicht besonders ins Auge gestochen ist. Ich weiß nicht, ob die Adriasonne mir das Hirn vernebelt hat, denn normalerweise erkenne ich Rechtschreibfehler auf fünf Kilometer Entfernung, mit verbundenen Augen und komplett betrunken.  Und ich schwöre, manchmal rieche ich sie sogar.

Über Stilfehler lässt sich wiederum streiten, den Inhalt fand ich aber nach den letzten Bänden wieder so exorbitant gut, dass es mir gerade egal war.

Sehr empfindliche Leser warten dann vielleicht besser auf die nächste Ausgabe.

Diesmal gehe ich die Rezension wie üblich an, jedem Charakter seine Geschichte (und Rezension) und versuche dabei so wenig wie möglich zu verraten. So zum Beispiel unsere kleine Drachenkönigin Daenerys, in deren Geschichte endlich, endlich, wieder Schwung kommt. Die Drachen bekommen nun einen wahren Daseinsgrund, der über das Fantasy-Genre an sich hinausgeht, und die Erzählung erfährt eine unerwartete Wendung, die sie aus dem schon angewöhnten Einheitstrott beim Herumziehen in den Sklavenländern herausreisst. Dazu ein prickelnder … Read More »


George R.R. Martin: Der Sohn des Greifen (9)

Posted on Oktober 10th, by Frau Erdnussbutter in Amerikanische Literatur, Fantasy, Game of Thrones, Rezension. No Comments

Wieder nur ein Auftakt. Erzählstränge werden begonnen und Charaktere vermisst. Unentbehrlich, um weiter zu lesen, aber ansonsten eher mittelmäßig (auf der Martin-Skala).

Zu Rechtschreib- und Stilfragen sage ich erstmal nichts, das haben andere schon zur Genüge getan. Wichtiger ist mir bei diesem Band das Auseinanderklamüsern des Inhalts.

Einen interessanten Perspektivenwechsel vollführt die Geschichte gleich am Anfang, als Sams Erlebnisse nochmal aus Jons Sicht beschrieben werden. Ein kleiner Aha-Effekt, der typisch Martin ist. Das ganze Buch dreht sich diesmal stark um Charaktere, die mit ihren Entscheidungen ganz auf sich allein gestellt sind, dazu gehört auch Jon, der einsame Kommandant der Nachtwache. Nun kreuzt auch die “Rote Hexe” Melisandre seinen Weg und hoch oben im eisigen Norden prallen zum ersten Mal Eis und Feuer  aufeinander. Auch Davos tritt nach wie vor als Stannis grundloyaler Gefährte auf, die Geschichte entwickelt sich hier solide und ohne größere Höhepunkte. Anders bei Bran, bei dem zwar nicht besonders viel passiert, der aber endlich seiner Bestimmung näher kommt.

Tyrion befindet sich auf einer erstaunlich zielgerichteten Flucht, bei der einige interessante Charaktere seinen Weg kreuzen. Man wartet nur darauf, dass er endlich auf Daenerys trifft und die Geschichte, die in den Sklavenländern vor sich hinlümmelt endlich in Schwung bringt…

Dann ist da natürlich noch die Figur, die dem … Read More »


Flann O’Brien: Auf Schwimmen-zwei-Vögel

Posted on Oktober 4th, by Frau Erdnussbutter in Fantasy, Irische Literatur, Rezension. No Comments

Ein Schachtelroman, der es gleich mehrmals in sich hat. Ganz bestimmt nicht leicht zu lesen oder gar zu verstehen. Typisch irisch und echt gut.

Interessant war schon die Suche nach dem Buch selbst. Nachdem mir ein Kollege  empfohlen hat, nach Pratchett, Adams und Fforde noch ein weiteres Buch in diese Reihe zu stellen, machte ich mich auf die Pirsch nach dem 1939 zuerst erschienenen Buch. Ja, wer jetzt aufhorcht hat recht, offenbar hat schon lang vor all den anderen ein Ire den Wortwitz gepachtet. Schon bei dem Titel war man sich nicht einig, erst in dann auf. Ja, Schwimmen-zwei-Vögel ist wohl eine Insel im Shannon. Aha.

Aber ein paar verständnislos schauende Buchfachverkäuferinnen später hielt ich tatsächlich einen eigenen und quasi neu aufgelegten Band in meinen Händen. Das ganze Buch strotzt nur so von der irischen Sichtweise des Lebens – zumindest so wie man sich diese als Außenstehender eben vorstellt – so auch der Umschlag. Der ist natürlich grün, “denn alle anderen Farben sind des Teufels”.

Ein befremdlicher Anfang breitete sich vor mich aus und ich verbrachte so einige Seiten damit, meinen Kopf auf diese für mich ganz neue Erzählart einzustellen. Plötzlich war da ein “Klick” und ich war mitten drin auf Schwimmen-zwei-Vögel.

O’Briens Alter Ego erliegt … Read More »


Jasper Fforde: Im Brunnen der Manuskripte

Posted on September 20th, by Frau Erdnussbutter in Englische Literatur, Fantasy, Rezension. 2 comments

Wieder beginnt ein neues Thursday-Next-Abenteuer – erst beschaulich und plötzlich kann man sich vor Action kaum mehr retten. Für alle Literaturfans ein Hochgenuss.

Ich habe ein kleines Problem mit Jasper Fforde: Zu Beginn eines jeden Romans muss ich mich immer erst viele Seiten hineinlesen. Es dauert jedes Mal ein ganzes Weilchen bis ich wieder an der Seite von Thursday Next durch Zeit und Raum reite. Ein Symptom, das ich bei mir auch von Terry Pratchett kenne und das mich jedes Mal gewaltig ärgert – vielleicht sollte ich mal zum Arzt gehen?

Doch eins ist sicher, am Ende hat sich der Ritt immer gelohnt (das ist wohl auch der Grund, warum ich es einfach nicht lassen kann).

Was ich an Thursday Next besonders liebe, ist die absolute Vormachtstellung als belesener Leser. Wer weiß, wo der Hammer in der Welt der Literatur hängt, bekommt viel mehr mit bei den subtilen Wortspielen und zahlreichen Andeutungen. Leider wird einem auch manchmal nur zu deutlich, dass man gerade etwas verpasst – aber leider nicht genau weiß, was.

Bevor ich zu all den schönen Dingen komme, die dieses Werk ausmachen, muss ich leider noch das ein oder andere Negativum loswerden. Zum einen war ich etwas angenervt von der “springenden Übersetzung”, … Read More »


Walter Moers: Rumo

Posted on August 7th, by Frau Erdnussbutter in Deutsche Literatur, Fantasy, Lieblingsstücke, Rezension. 2 comments

Wer hätte gedacht, dass eine der schönsten Liebesgeschichten aus der phantastischen Ecke kommt? Der Shakespeare des Fantasy, Walter Moers, bringt alles was dazugehört in seinen Zwei-Welten-Epos ein: Gnadenlose Brutalität, loyale Freunde und leichtsinnige Heldentaten. Natürlich alles im Zeichen der Liebe.

Wer Den Blaubär gelesen hat, kennt ihn schon, Rumo, den schweigsamen und gefährlichen Wolpertinger.  Jetzt erzählt Moers seine fabelhafte Geschichte. Wie sollte es anders sein, dieses zum Kampf geborene Wesen hat einen besonders weichen Kern und eine herzerweichende Kindheit. Der Bauernhof, aus dem ihn schon Blaubär auf spektakuläre Weise vor dem Erdrücken durch einen riesigen Bollogghintern errettete, ist der Anfangsschauplatz. Der putzige, kleine Wolpertinger meint erst allein zu sein, wird dann jedoch binnen kürzester Zeit mit den anderen Bauernhofbewohnern von Zyklopen in Säcke gestopft.

Brisantes Material um eine packende Geschichte zu beginnen und Moers lässt sich tatsächlich nicht lumpen. Denn auf den Teufelsfelsen begegnet Rumo Smeik, einem Vertreter der Haifischmaden – unfassbar seltsam anzuschauen, unendlich schlau und mit einer Menge krimineller Energie – der sofort das Potential des weißfelligen Kämpfers erkennt, ihn von den wandernden Teufelsfelsen zu retten. Immer wieder tauchen Smeik und seine Artverwandten in Moers Zamonienromanen auf und sie sind wie immer ein Garant für unvorhergesehene Ereignisse (mit nicht immer glücklichem … Read More »


Walter Moers: Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär

Posted on August 2nd, by Frau Erdnussbutter in Fantasy, Lieblingsstücke, Rezension. 7 comments

Blaubären leben gern auf großem Fuß und das am besten gleich siebenundzwanzigmal. Fantast Walter Moers nimmt uns mit auf eine unglaublich unterhaltsame Reise durch die ersten 13 1/2 Leben des Blaubären, die einen Spannungspunkt an die nächste Lachkaskade reiht.

Wer weiß, wie wenig lustig ich Käpt’n Blaubärs Fernsehauftritte früher fand, den mag es nun wundern, dass ich eine flammende, glühende, lodernde Verehrerin seiner Wortwerdung geworden bin.

De facto ist der blaue Band auch der erste Zamonienroman, den ich von Moers gelesen habe, auch wenn er selbst schon vorher mit Ensel und Krete hineingetaucht ist. Nach Wilde Reise durch die Nacht war ich überraschend angefixt von seiner endlos sprudelnden Kreativität und seiner Wortgewandheit, die den Bonker und das Kleine Arschloch weit hinter sich lässt.

Der Bär ohne Namen erlangt sein erstes Bewusstsein in einer Nussschale, selbstredend auf hoher See. Als er von Zwergpiraten “adoptiert” wird, hat er bereits mehr Abenteuer hinter sich, als manche Spannung im ganzen Leben.
Doch das ist erst der Anfang.

Verhuschte Schrecksen, intrigante Stollentrolle, einäugige Riesen, haarige Berghutzen und nicht-so-simple Gimpel begleiten seine Reise durch den wohl spannendsten Kontinent dieser Galaxie und nebenbei durch ein paar andere Dimensionen. Als grandioses Finale über mehrere Akte mündet die Geschichte im legendären Atlantis, das Geschichtenerzähler … Read More »


George R.R. Martin: Die Dunkle Königin (8)

Posted on Juli 24th, by Frau Erdnussbutter in Fantasy, Game of Thrones, Rezension. No Comments

Wo sind die Männer hin? Ein Band, bei dem es um das schöne, das böse, das schwache Geschlecht geht. 

Wie in der letzten Rezension schon angekündigt, lässt sich Martin ein halbes Buch Zeit, bevor er richtig loslegt. Kein Wunder also, dass die Bewertungen für den gesamten (Original-)Band Nummer 8 nicht gerade euphorisch sind.

Aber fairerweise muss man sagen: Dieser Band ist besser. Hier türmen sich die Ereignisse auf, die sich davor nur vage angekündigt haben und es passiert ENDLICH etwas.

 Die Frauen reißen in dieser zweiten Buchhälfte die Geschichte an sich, während man auf andere Charaktere vergeblich wartet. Cersei intrigiert, weniger munter, eher verbissen, stärker als je zuvor hinter dem Königsthron. Ganz klassisch Cherchez la femme und im Sinne der klassischen Tragödie, verlassen und verraten von all ihren Männern. Ihre eigentliche Verachtung legt sie ganz in einen

Besonderen Satz:
“Männer sind solch kolossale Narren. Sogar jene, von denen es in tausend Jahren nur einen gibt.”

Ganz anders Arya, deren Unerschrockenheit zwar so manchem Mann die Schamesröte ins Gesicht treiben könnte, die aber doch genau den Wert echter Verbündeter zu schätzen weiß.

Sansa, die mit ihren Schicksalsschlägen tatsächlich gewachsen ist, befindet sich nun scheinbar in Sicherheit, doch man ahnt, dass irgendwo ein Unheil lauert. Gut ist, dass dort draußen … Read More »


George R.R. Martin: Zeit der Krähen (7)

Posted on Juli 24th, by Frau Erdnussbutter in Fantasy, Game of Thrones, Rezension. No Comments

Ein angefangener Spannungsbogen. Am besten das Folgebuch gleich parat halten, um die Enttäuschung wegzulesen. Manchmal sollten sich deutsche Verleger vielleicht doch überlegen, was sie da eigentlich tun.

So, nun muss ich es endlich einmal tun – die letzten drei gelesenen Martins zu rezensieren habe ich ein wenig vor mir hergeschoben. Dabei hatte ich mit Irland die beste Kulisse überhaupt für den Fantasy-Epos. Aber die Handlungsstränge verfeinern und verwirren sich immer mehr, Figuren verschwinden, Charaktere tauchen an anderen Stellen wieder auf – es ist nicht nur ein Spiel der Throne sondern auch der Synapsen.
Besonders schwer ist es aber, diese Bücher zu rezensieren, ohne dabei zuviel zu verraten (was mir auch einen bitterbösen Kommentar auf Amazon beschert hat…ach, heul doch!). Deshalb versuche ich, nicht mehr als Wikipedia zu verraten und trotzdem tiefer in die Bücher einzutauchen… wer sich jetzt noch traut, darf gern weiterlesen.

Die Zeit der Krähen hat etwas von diesen kleinen Styroporkugeln, die in jedem großen Versandkarton hausen und deren Namen keiner kennt. Füllstoff, der irgendwie nur im Weg ist, ohne den es aber auch nicht geht.

Zugegeben, das klingt ordentlich abwertend. Aber wer begeistert von Martins vorausgegangener Literatur ist, wird es verstehen. In Amazonsternen gesprochen, bekommt das Buch … Read More »


J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Die Gefährten. (Hörbuch)

Posted on April 24th, by Frau Erdnussbutter in Allgemein, Fantasy, Herr der Ringe, Hörbuch, Rezension. No Comments

Grandios, unerreicht, einzigartig. Mit welchen Worten kann man Tolkiens Meisterwerk überhaupt gerecht werden? 

Nebel, der langsam aufsteigt und zwischen den Bäumen hängen bleibt, weite, taunasse Wiesen und in der Ferne die aufgehende Sonne.. Nein, ich rede nicht vom Alten Wald, sondern vom Rosensteinpark in Stuttgart.

Es klingt seltsam, aber wer mutterseelenallein durch den morgendlichen Park läuft und dabei Tolkiens Herr der Ringe im Ohr hat, wird mir rechtgeben: irgendwie ist da auch ein bisschen Mittelerde.

Quelle: http://9-eyes.com/post/20985228642

Manchmal glaube ich sogar, dass ein Hauch Magie im Spiel ist. Als die Gefährten gerade durch die Tore Morias stürzten, war am Neckar noch eitel Sonnenschein – doch später als eines der traurigsten Ereignisse eintritt bei dem Gandalf von dem Balrog in die Tiefe und aus dem Buch gerissen wird – kam aus dem Nichts ein Wolkenbruch auf mich herab. Da soll mir noch einer mit 3D kommen.Ihr glaubt mir nicht? Bittesehr, die Hügelgräber, in Stuttgart als Schwanenplatz getarnt:

Keine Frage, dass ich das Buch und die Filme schon länger kenne. Wiederlesen (oder -hören in diesem Fall), das ist wie Heimkommen. Auf jeder Seite begegnet man alten Freunden und vergessenen Gefahren. Manchmal musste ich spontan schmunzeln weil mir gerade wieder einfiel wie es gleich weitergehen würde. Ein Buch mit den Ausmaßen einer … Read More »


J.R.R. Tolkien: Der Hobbit (Hörbuch)

Posted on März 20th, by Frau Erdnussbutter in Allgemein, Fantasy, Hörbuch, Lieblingsstücke, Rezension. No Comments

Zugegeben, den Hobbit habe ich mir nicht zum ersten Mal zu Gemüte geführt. Trotzdem ist es jedes Mal, als würde man die Reise aufs Neue machen und dabei langvermissten Freunden, aber auch furchterregenden Gestalten wiederbegegnen.

Es mag tatsächlich noch Menschen geben, die mit der Vorgeschichte zum Herr der Ringe wenig anfangen können oder sie gar noch nie gelesen haben. Wer Tolkiens Epos mag, wird den Hobbit lieben. Umgekehrt kann man das nicht unbedingt garantieren.
Es verhält sich ungefähr wie die Titel zueinander, der Herr der Ringe ist mächtig, gewaltig, mitreißend und manchmal auch eher Kriegsbericht als Roman. Der Hobbit ist dagegen klein, charmant und unglaublich witzig.

Tolkiens Sprache komm leichtfüßig daher, immer mit einem Zwinkern, und entführt einen in eine außergewöhnliche Welt, die ihresgleichen sucht.

Erzählt wird darin, wie der Ring zu den Hobbits gelangte. Aber zuerst begegnen wir Bilbo Beutlin, auf den ersten Blick ein Hobbit wie jeder andere. Ordentlich fußbehaart, behäbig und nie um ein zweites Frühstück verlegen. Doch in ihm gärt unerhörterweise Abenteuerlust, die er zunächst noch erfolgreich zu unterdrücken weiß – bis eines Tages 13 Zwerge und Gandalf der Graue, seines Zeichens Zaubererlegende, in sein gemütliches Heim einfallen.

Ehe er sich versieht, ist er schon zum Meisterdieb befördert und mit den … Read More »